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Kapazitive Elektroden für das cEKG

Elektrode mit Aluminiumgehäuse

Elektrode mit Aluminium-Gehäuse

Bei der kapazitiven Messung des EKGs nutzt man den Effekt aus, dass durch das EKG auch an der Körperoberfläche Ladungsverschiebungen existieren. Diese Änderung der elektrischen Ladung kann jetzt wiederum die Ladung auf einer metallischen Platte, die sich in der Nähe des Körpers befindet, beeinflussen. Diese elektrische Platte benötigt dabei keinen direkten elektrischen Kontakt zum Körper, sie ist also isoliert vom Körper. Dadurch ist die Messung des kapazitiven EKGs (engl. capacitive ECG bzw. cECG), auch durch Kleidungsschichten hindurch möglich. An diese Platte wird ein hochempfindlicher Signalverstärker angeschlossen, der das Körpersignal verstärkt und so aufbereitet, dass es später auf dem Bildschirm dargestellt werden kann. Platte, Verstärker und weitere Signalverarbeitungselektronik sind in die kompakten Elektroden (30 mm Durchmesser, etwa so groß wie eine 2€-Münze) integriert. Die Elektrode ist somit nur unwesentlich größer als eine Standard-EKG-Elektrode.

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